Tue, Sep. 4th, 2012

justamyth: (library)
Okay, meine letzte "Rezension" ist schon etwas länger her und da ich keine Lust habe jetzt jedes einzelne Buch, dasich seitdem gelesen habe, durchzukauen, will ich hier nur kurz zusammenfassen was ich im August (zu Ende) gelesen habe.

The Windup Girl - Paolo Bacigalpi (3 von 5)
Die Handlung spielt in der näheren Zukunft, wo die Menschen es geschafft ham die meisten Tier- und Pflanzenarten auszurotten. Dank Genmanupulation kann man wieder so einiges erneut züchten, aber was wäre ein Science-Fiction-Roman, wenn es nicht auch neue vom Menschen geschaffene Arten gäbe? Darunter natürlich sogenannte "New People", die je nachdem welchen Zweck sie erfüllen sollen, 7m groß sind, mehrere Arme haben, u.a. Und wer hat's erfunden? Natürlich die Japaner. Der Rest der Welt ist dagegen von diesen neuen "Menschen" eher angewidert und würde sie am liebsten auslöschen. Na ja, ich will auch gar nicht weiter ausschweifen, nur soviel sei gesagt, der Roman war nicht ganz unproblematisch, und es überrascht mich dann doch etwas, dass dieses Buch mehrere Preise gewonnen hat. Mir ist übrigens auch nicht wirklich so klar, warum dieses Buch ausgerechnet in Thailand bzw. Bangkok spielt, da es überall sonst auf der Welt hätte spielen können und es hätte absolut keinen Unterschied gemacht.

Magic Bites - Ilona Andrews (2 von 5)
Das Buch habe ich gelesen aufgrund einer Buchklub Challenge auf Goodreads, sonst hätte ich es wohl eher keines Blickes gewürdigt. Man muss eben auch mal was anderes lesen. Wobei was heißt "anderes"? Im Grunde ist das Konzept des Buches nicht viel anders als die Serie Supernatural, von der ich ein Fan bin (zumindest von den ersten 3-4 Staffeln). Von der Idee her ist das Buch also gar nicht so schlecht, aber das sind ja auch die meisten Fanfictions, und trotzdem sind sie oft genug schrecklich. Gut, schrecklich war das Buch nicht, aber besonders beeindruckend eben auch nicht.

The Haunting of Hill House - Shirley Jackson (4 von 5)
Ungelogen, ich musste das Licht anmachen, wenn ich es gelesen habe und es bereits dunkel war. Denn wenn mir eins schlaflose Nächte bereitet, dann der Gedanke, dass hier irgendwo ein Geist rumspuken könnte. Der Anfang sowie hier und da einige Passagen waren etwas langatmig, weswegen ich dem Buch keine volle Punktzahl geben möchte, aber ansonsten ein klasse Horrorroman, der auch nicht zu lang ist.

Pride and Prejudice - Jane Austen (4 von 5)
Nachdem ich erneut die Filmversion mit Keira Knightley gesehen hatte, dachte ich mir, es wird enndlich mal Zeit das Buch zu lesen, zumal ich schon seit längerem etwas von der Autorin hatte lesen wollen. Ich hab's natürlich auf Englisch gelesen, und ich muss zugeben, es war eine Herausforderung. Am schlimmsten waren die Dialoge, wo ich manchmal 10 Mal drüber lesen musste bevor ich endlich kapierte um was es ging.

Mr. Darcy Takes a Wife - Linda Berdoll (1/2 von 5)
Ja, ja, ich weiß auch nicht. Im Zuge meiner P & P Euphorie wollte ich eben dieses Buch lesen. Mir war von Anfang an klar, dass es sich hier nicht um Meisterliteratur handeln würde, aber ich dachte mir, es wird schon wenigstens amüsant werden. Was es auch war - zu Anfang. Bei ca. 40% habe ich dann aufgehört, weil es einfach nur langweilig wurde und ich die die pseudo-Austen-Sprache nicht mehr ertragen konnte.

The Year of Living Biblically - A.J. Jacobs (4 von 5)
Ich habe noch nie die Bibel gelesen (abgesehen von ein paar Passagen im Religionsunterricht), und ich habe es auch nicht vor, nichtsdestotrotz ist die Bibel ein äußerst interessantes Thema angesichts der vielen verrückten religiösen Typen, die in der Welt so rumlaufen, und durchaus Einfluss auf die Politik diverser Länder nehmen (wie etwa in den USA). So war es eben interessant, amüsant, aber auch erschreckend zu sehen wer, wie, was, wo auslegt.

When Christ and His Saints Slept - Sharon Kay Penman (4 von 5)
Ein ausgezeichneter historischer Roman über den Erbstreit zwischen Stephan und Matilda Mitte des 12. Jahrhunderts um die Krone Englands. Einzige Kritik die ich habe ist, dass der Roman fast schon so historisch getreu ist, dass mir mitunter etwas langweilig wurde, weil ich die Ereignisse mehr oder weniger kannte. Das nahm dem Roman leider einfach die Spannung, und ist wahrscheinlich auch der Grund warum so viele Autoren lieber aus der Sicht (fast) unbekannter oder erfundener Charaktere in historischen Romanen schreiben.

Deathless - Catherynne M. Valente (4 von 5)
Ich hatte hohe Erwartungen an Frau Valente, da sie überall nur gelobt wird, und wurde zum Glück nicht enttäuscht. Der Roman, wenn man ihn so nennen möchte, basiert auf russischen Märchen und interepretiert diese neu. Gleichzeitig ist das Leningrad der 40er Jahre ein Teil der Geschichte, so dass hier Märchenwelt auf historische Ereignisse treffen. Ich muss gestehen, dass ich weder von russsichen Märchen, noch von russischer Geschichte viel Ahnung habe, und trotzdem fand ich, dass es ein sehr gutes Buch war.

Time and Gods - Lord Dunsany (2 von 5)
Ich behaupte mal, dass wer auch immer ein Tolkien Fan ist, mehr von diesem Buch haben wird, als ich es hatte, da es nicht unähnlich dem Silmarillion ist, nur eben bedeutend kürzer.

A Monster Calls - Patrick Ness (5 von 5)
Wenn jede Jugendliteratur nur so wäre wie dieses Buch, könnte ich problemlos verstehen, warum manche Erwachsene so versessen davon sind und kaum was anderes lesen. Das Buch handelt von einem Jungen, der beginnt ein Monster zu sehen, während es seiner Mutter gesundheitlich immer schlechter geht. Ich kann nur sagen, dass mir am Ende Tränen in den Augen standen.

10 Bücher in einem Monat ist ein Rekord für mich. Ich habe letzes Jahr in 6 Monaten gerade mal 19 gelesen, lol. Bisher habe ich dieses Jahr 29 gelesen, und damit mein Ziel von 30 fast erreicht.

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